Sportrecht:

Versicherungsschutz bei Sportverletzungen

07. April 2019

Jeder neunte Unfall in Deutschland ist auf den Sport zurückzuführen. Dabei sind Fußballer und Skifahrer besonders gefährdet. Bei den Sportunfällen  sind die Bedingungen, unter denen der Sport ausgeübt wird sowie die Ursachen der Verletzungen, so unterschiedlich wie die verschiedenen Sportarten selbst. Die Behandlungskosten der erlittenen Sportverletzung übernimmt in erster Linie die Versicherung. Doch gerade beim Profisportler stehen auch finanzielle Aspekte im Vordergrund. Da die meisten Geldleistungen der Versicherungen Lohnersatzfunktion haben, also an die Stelle des wegen der Sportverletzung ausfallenden Gehalts treten, werden sie hauptsächlich auf der Basis des Arbeitseinkommens berechnet.

Der Sportunfall ist im Versicherungsschutzsystem kein Rechtsbegriff. Lediglich der Begriff Unfall wird im Versicherungsrecht definiert, als ein plötzlich von außen auf den Körper der versicherten Person wirkendes Ereignis, durch welches diese unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Das kann z.B. ein Innenbandriss im Knie während eines Wettkampfes sein. An ein Fortführen der Sportart ist in der nächsten Zeit nicht mehr zu denken.  Die rechtliche Beratung rund um den richtigen Versicherungsschutz zählt zum Spezialgebiet des Sportrechts der Kanzlei CLIFFEAGLE.

 

Zurück zur Übersicht